Fahrt nach Würzburg
vom 25. bis 27.06.2004

 

Kirchenchor "Maria Himmelfahrt" singt im Würzburger Dom

Die Dreitagefahrt des Kirchenchors "Maria Himmelfahrt" Marpingen führte in diesem Jahr nach Würzburg. Der DomKapellmeister der Stadt, Herr Martin Berger hatte unseren Chor eingeladen, den Gottesdienst am Sonntagmorgen im Dom, um 11.30 Uhr, musikalisch mitzugestalten.
So machten wir uns am Freitag auf den Weg.


Gestärkt durch das schon obligatorische Frühstück mit Weck und heißem Lyoner steuerten wir am späten Vormittag dem ersten Ziel unserer Reise - Amorbach - entgegen. Gemeinsam besichtigten wir die ehemalige Benediktinerabtei, in der uns der Organist der Abteikirche, Wenzel Hübner, die berühmte Stummorgel in einem kurzen Orgelkonzert vorstellte.
Wir hörten:
Die Sonate II c-Moll, Opus 65,2 von Felix Mendelsohn Bartholdy,
dann von Johann Sebastian Bach "Wachet auf ruft uns die Stimme"
und das Concerto C-Dur, BWV 595,
aus "Le Carnaval des animaux" - "Der Schwan" von Charles-Camille Saint-Saens
und zum Schluß von Léon Boellmann die Toccata aus der Suite gothique c-Moll.

Am Ende wurden wir aufgefordert, doch auch noch ein Stück unseres Repertoires vorzutragen.


Die anschließende Mittagspause nutzten viele zu einem gemütliche Bummel durch das schöne Amorbach. Hier in der Mitte zu sehen: Unsere fleißige Fotografin Marita Göttel.


Einige mussten sich nach der langen Busfahrt in einem Biergarten erholen, die anderen versuchten der Sommerhitze mit einem Eis Herr zu werden.


Weiter ging es nach Würzburg.
Nach dem Einschecken im Hotel blieb noch Zeit für einen kurzen Stadtbummel, ehe es dann zur gemeinsamen Führung durch das Juliusspital mit einer abschließenden Weinprobe ging. Die Stimmung stieg mit jedem Glas Wein; es wurde an diesem Abend viel gesungen und herzhaft gelacht.


Eine Handvoll Hartgesottene beschlossen diesen schönen Abend noch mit einem Spätschoppen im Innenhof des Ratskellers.

Hier noch ein paar Impressionen bei der Weinprobe. Man sieht sicher den Gesichtern an, wie fröhlich und entspannt wir waren.


Der Samstagmorgen stand allen Fahrtteilnehmern zur freien Verfügung. Einige nutzten die Gelegenheit zur Besichtigung der Festung Marienberg und des Käppele, andere ließen sich die Orgelvorführung unseres Kantors Wolfgang Trost im Dom nicht entgehen. Der Rest, meist weiblich und ohne Anhang gereist, genoss einen stressfreien Einkaufsbummel in den vielen Geschäften Würzburgs.

Gut gelaunt ging es am Nachmittag zur Stadtführung. Über die alte Mainbrücke führte der Weg am Rathaus vorbei zur Marienkapelle, weiter zur Neumünsterkirche und zum Grab des Minnesängers Walter von der Vogelweide, zum Dom und schließlich zur Fürstbischöflichen Residenz, einem prachtvollen Bauwerk von Balthasar Neumann.

Nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel machten sich viele auf den Weg zum Main. Hier sollte am späten Abend das bisher größte Feuerwerk Deutschlands anlässlich der 1300-Jahrfeier der Stadt gezündet werden. 60.000 bis 100.000 Gäste wurden für dieses Ereignis erwartet. Nach 3-stündigem Warten bei bester Stimmung bot sich uns ein 1,5-stündiges Spektakel, das alle Erwartungen übertraf.


Am Sonntagmorgen hieß es Kofferpacken.


Einige nutzten die Gelegenheit dem imposanten Glockengeläut - das größte Deutschlands - vor dem Dom zu lauschen um danach den Morgengottesdienst, der von den Domsingknaben unter Leitung von Martin Berger musikalisch umrahmt wurde, zu besuchen. Das Hochamt um 11 Uhr 30 wurde dann vom Marpinger Kirchenchor musikalisch gestaltet.


Es war für den Chor eine große Ehre in diesem imposanten Dom anlässlich der Feierlichkeiten zur 1300-Jahr-Feier der Stadt singen zu dürfen. Domorganist Paul Damjakob war sehr beeindruckt von der klaren Intonation und stimmlichen Ausgewogenheit des Chores und auch zahlreiche Gottesdienstbesucher sparten nicht mit Lob über die musikalische Leistung des Chores. Beim abschließenden Orgelspiel zog der Domorganist alle Register der großartigen Klais-Orgel mit ihren imposanten spanischen Trompeten. Der Klang war einfach überwältigend.


So traten wir am Nachmittag gutgelaunt die Heimreise an. Ein Aufenthalt in Michelstadt, einer idyllischen Kleinstadt mit viel Fachwerk und dem ältesten Rathaus Deutschlands und das hervorragende Abschlussessen im Barbarossahof in der Nähe von Kaiserslautern rundeten das Programm ab.

 

Keine Menüleiste? Hier klicken!
Gestaltung: Powerhexe / aktualisiert: Juli 2004 / verantwortl. für den Inhalt: Christiane Alt
und Marita Göttel